Computerspiele

Ich habe gespielt: Quern Undying thoughts

"Quern" ist ein 3D Abenteuer in der Tradition von Myst und Riven. Das Spiel wurde in Tschechien produziert. 

Worum geht es?

Wie bei Myst wird der Spieler auf eine unbewohnte Insel transportiert und muss seinen Weg zurück über Rätsel und Hinweise finden. 

Dabei wird der Spieler durch Briefe von Prof. William Maythorn geführt über den er im Laufe des Spieles mehr und mehr in die Vergangenheit und Gegenwart der Welt Quern herausfindet. Im Gegensatz zu Myst reist man also nicht von Insel zu Insel, sondern erforscht nur diese eine Welt, die für sich genommen schon recht groß ist. 

Die Handlung ist atmosphärisch dicht und 

Später kommen dazu noch unterirdische Passagen dazu. 

Grafik, Musik und Spielverhalten

Wie auch Cyans Obduction basiert das Spiel auf der Unreal Engine. Da beide Spiele aus dem selben Jahr stammen, ist die Bedienung ähnlich. 

Die Grafik ist bei beiden Spielen ähnlich im Steampunk-Stil. Auch wenn es schon älter ist, läuft alles recht flüssig und auf meinem Mac ohne Probleme. Die Steuerung hakelt nur selten.

Die Texturen ausserhalb geschlossener Räume sieht ein bisschen künstlich aus.

Die Musik ist unauffällig, plätschert im Hintergrund. Soundeffekte passen.

Rätsel

Querns Rätsel steigern den Schwierigkeitsgrad nach und nach und die Komplexität nimmt zu.

Viele davon lassen sich durch Knobeln und Ausprobieren lösen.

Im Gegensatz zu Myst werden einige Rätsel wiederverwendet, was die Rätseldichte erhöht. 

Fazit

Wer, wie ich, auf Abenteuerspiele im Stile von Myst steht, der wird Quern lieben. Derzeit ist es bei Steam im Angebot. 

Einziger Wermutstropfen: Das Spiel ist aufgrund seines Alters auf dem Mac nur als Intel-Version. Mit Rosetta 2 läuft es ohne Probleme auf einem Apple Silicon Rechner (mit M*), allerdings wird der Intel-Support mit macOS 28 komplett abgeschaltet. Ob es eine neu für Apple-Prozessoren kompilierte Version geben wird, ist fraglich.